
Samstag, 25. Juli
Heute in Erbil wurden Drohnen abgeschossen, im Osten Kurdistans verlor ein achtzehnjähriger Lastenträger sein Leben und in Syrien ist der Preis für Treibstoff gestiegen.
Der Drohnenangriff auf Erbil
Ronahî: Vor kurzer Zeit griff das iranische Regime Erbil mit Drohnen an.
Ronahî: Den Informationen zufolge hat das Verteidigungssystem von Erbil sechs mit Sprengstoff beladene Drohnen abgeschossen, die auf Ziele zusteuerten.
Ronahî: Nach dem Vorfall brach im Gebiet Gesne Feuer in den Büschen aus.
Kamîran: Nach verschiedenen Quellen handelt es sich um sechs oder drei Drohnen, doch in beiden Fällen wurden die Drohnen abgeschossen.
Die Tötung eines Lastenträgers im Osten Kurdistans
Ronahî: Ein achtzehnjähriger Lastenträger namens Soheyl Firdewsi aus dem Dorf Dezawer bei der Stadt Pawe in der Provinz Kermanschah verlor an der Grenze von Nosud durch Beschuss iranischer Kräfte sein Leben.
Ronahî: Die Seite Kolbernews berichtete, dass der junge Lastenträger gezielt unter Beschuss genommen wurde.
Kamîran: Dies ist der zweite Vorfall in diesen Tagen, bei dem ein Lastenträger im Osten Kurdistans sein Leben verliert.
Der Anstieg der Treibstoffpreise in Syrien
Ronahî: Der ständige Ausschuss für die Festsetzung von Öl- und Bergbaupreisen der syrischen Übergangsregierung veröffentlichte heute eine neue Liste der Treibstoffpreise.
Ronahî: Der Liste zufolge stieg der Preis für einen Liter Superbenzin von einhundert siebenundvierzig Pfund auf einhundert neunundvierzig Pfund, und für Normalbenzin von einhundert zweiundvierzig Pfund auf einhundert fünfundvierzig Pfund.
Kamîran: Die Treibstoffpreise sind erneut gestiegen, was sich auf das Alltagsleben der Bürger auswirkt.
Das Ölabkommen zwischen Syrien und Irak
Ronahî: In Washington wurde ein neues Abkommen zwischen Syrien und Irak unterzeichnet, das die Wiederinbetriebnahme der Ölpipeline Kirkuk-Banias vorsieht.
Ronahî: Einem Wirtschaftswissenschaftler zufolge wird diese Pipeline die Position von Syrien und Irak stärken und den Einfluss der Türkei verringern.
Kamîran: Dieses alte Projekt steht erneut auf der Tagesordnung, doch es ist noch unklar, wann die Arbeiten beginnen werden.
Die Forderung von Amnesty International
Ronahî: Amnesty International hat die syrische Übergangsregierung dazu aufgerufen, das aus der Zeit von Baschar al-Assad stammende Gesetz über elektronische Straftaten von zweitausendzwanzigzwei auszusetzen und gemäß internationalen Standards zu ändern.
Kamîran: Die Organisation erklärte, dass dieses Gesetz die Freiheit der Meinung und des Ausdrucks einschränkt.