Tagesüberblick

Sonntag, 2. August

In Erbil brach ein Brand aus und in Kirkuk wurde die Mitgliedschaft im Verband der türkischen Kommunen abgelehnt.

3:03
0:003:03

Brand in der Raffinerie von Erbil

0:23

Ronahî: Vor Mittag brach in der Erdölraffinerie im Bezirk Schamamik an der Grenze von Erbil ein Brand aus.

Ronahî: Die Ursache ist noch nicht bekannt und die Feuerwehrleute sind weiterhin mit dem Löschen des Feuers beschäftigt.

Kamîran: Ist das das erste Mal, dass eine Raffinerie angegriffen wird, oder ist das schon wieder passiert?

Ronahî: In den letzten Monaten haben Brände in vielen Gebieten der Autonomen Region Kurdistan zugenommen, manchmal wurden auch Energieanlagen angegriffen, aber die Gründe sind bei jedem Fall unterschiedlich.

Rat von Kirkuk lehnt Mitgliedschaft ab

0:54

Kamîran: Auch aus Kirkuk gibt es eine weitere Nachricht, die Aufmerksamkeit erregt.

Ronahî: Gestern gab der Gouverneur von Kirkuk bekannt, dass die Provinz Mitglied im Verband der Kommunen der türkischen Welt geworden ist und bezeichnete dies als Erfolg.

Ronahî: Heute lehnte der Vorsitzende des Provinzrats diesen Schritt ab und sagte, der Rat sei über diese Entscheidung nicht informiert gewesen und bei jeder Vereinbarung müssten die Ratsmitglieder informiert werden.

Frauenkommission des KNK ruft den Irak auf

1:21

Kamîran: Auch in Sindschar gehen die Gedenkveranstaltungen weiter.

Ronahî: Die Frauenkommission des Kurdistanischen Nationalkongresses rief zum zwölften Jahrestag des Verbrechens dazu auf, dass Sindschar zu einer autonomen Region wird, damit die Jesidinnen und Jesiden sich schützen und ihren Glauben in Freiheit leben können.

Ronahî: In der Erklärung wurde gesagt, dass der irakische Staat das Verbrechen offiziell als Völkermord anerkennen und die Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden müssten.

Kamîran: Wurden auch andere Forderungen gestellt?

NADA-Bündnis wiederholt dieselben Forderungen

1:52

Ronahî: Das Bündnis der demokratischen Frauen des Nahen Ostens und Nordafrikas veröffentlichte ebenfalls aus diesem Anlass eine Erklärung und forderte die Anerkennung des Völkermords, die gerichtliche Verfolgung der Täter und die Ausweitung des Gesetzes zum Schutz des Lebens von Frauen.

Ronahî: Zudem wurde der Staat dazu aufgerufen, das Schicksal der Verschwundenen aufzuklären und mit dem Wiederaufbau der Gebiete zu beginnen.

Hinrichtungsgefahr im Iran

2:17

Kamîran: Auch aus dem Iran gibt es eine schwere Nachricht.

Ronahî: Human Rights Watch warnte davor, dass acht politische weibliche Gefangene aus Ostkurdistan und dem Iran von Hinrichtung bedroht sind.

Ronahî: Diese Repressionen gegen politische Gefangene halten an und es werden harte Strafen gegen sie verhängt.

Unterzeichnung des irakisch-türkischen Erdölabkommens

2:36

Kamîran: Auch im wirtschaftlichen Bereich wurde ein neuer Schritt unternommen.

Ronahî: Der irakische Ministerpräsident Ali Zeidi gab bekannt, dass eine Vereinbarung zur Ausfuhr von irakischem Erdöl über die irakisch-türkische Pipeline nach Ceyhan unterzeichnet wurde.

Ronahî: Ziel ist die Förderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern.

mazdek AI ausprobierenErstellt mit mazdek AI