Tagesüberblick

Dienstag, 11. August

Friedensgesetz der Türkei mit vierhundertachtundsechzig Stimmen angenommen, Vertriebene aus Serêkaniyê kehren in ihre Heimat zurück.

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Das Rahmenfriedensgesetz

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Ronahî: Das Rahmen­gesetz zur Stärkung des nationalen Zusammen­halts und der gesellschaftlichen Einheit wurde mit vierhundert­achtundsechzig Stimmen im Plenum des Parlaments angenommen.

Ronahî: Das Gesetz besteht aus zwölf Artikeln und war zuvor mit dreihundert­sechsundsechzig Unterschriften eingebracht worden; nach der Zustimmung des Justiz­ausschusses wurde es im Plenum mit achtundachtzig Stimmen abgelehnt und sechs Abgeordnete enthielten sich.

Kamîran: Damit wird ein Gesetz dieser Art zum ersten Mal vom Parlament angenommen.

Ronahî: Der Vorsitzende der Yenî Partei, Ozgur Ozel, erklärte während der Sitzung, man stelle das Friedensrecht des Volkes über das eigene Recht auf Zustimmung und werde dem Gesetz zustimmen.

Ronahî: Der gemeinsame Vorsitzende der DEM Partei, Tuncer Bakirhan, stellte in derselben Sitzung fest, das Gesetz sei der erste Schritt, mit dem Kurden nach hundert Jahren in das Rechtssystem einträten.

Rückkehr der Vertriebenen aus Serêkaniyê

1:18

Kamîran: Wir wenden uns jetzt Serêkaniyê zu, wo Familien nach sieben Jahren mit der Rückkehr in ihre Heimat beginnen.

Ronahî: Hunderte Vertriebene aus Serêkaniyê, die im Dorf Tiwênê im Hesekê-Bezirk lebten, haben die Vorbereitungen für die Rückkehr in ihre Häuser abgeschlossen, und heute brach der erste Konvoi mit etwa vierhundert­zwölf Familien Richtung Serêkaniyê auf.

Ronahî: Nach einer Reihe von Gesprächen des Flüchtlings­ausschusses von Serêkaniyê mit dem Gouverneur von Hesekê und den Behörden der Übergangsregierung kehrten diese Familien sicher in ihre Häuser zurück.

Ronahî: Der Oberkommandierende der QSD, Mazlûm Ebdî, verurteilte in einer Erklärung den Angriff auf diese Familien und sagte, man arbeite daran, die zurückkehrenden Vertriebenen zu schützen und die an dem Angriff Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen.

Kamîran: Nach den uns vorliegenden Informationen ist die Zahl der bei dem Angriff ums Leben gekommenen Personen noch nicht bekannt gegeben worden.

Treffen von Omer Ocalan mit Abdullah Ocalan

2:19

Ronahî: Der DEM-Abgeordnete für Riha, Omer Ocalan, hatte am einunddreißigsten Oktober zweitausendfünfundzwanzig auf der Insel Îmralı ein Treffen mit Abdullah Ocalan.

Ronahî: Omer Ocalan teilte dieses Foto zum ersten Mal auf seinem digitalen Medienkonto und ist darauf mit Mitgliedern seiner Familie zu sehen.

Kamîran: Dies ist das erste offizielle Foto, das von einem solchen Treffen veröffentlicht wird.

Kolber in Bane getötet

2:45

Ronahî: Am Morgen verlor ein fünfundzwanzigjähriger Kolber namens Mihemed Tewhîd Penahî aus Seqiz im Grenzgebiet Hengejalî bei der Stadt Bane bei Beschuss durch Kräfte des iranischen Regimes sein Leben.

Ronahî: Die Website Kolbernews berichtete, der Beschuss sei direkt gegen die Kolberen gerichtet gewesen, und bislang liegen keine Informationen über den Zustand der anderen Personen vor, die bei ihnen waren.

Erdbeben in Kolumbien

3:13

Ronahî: Im Westen Kolumbiens ereignete sich ein Erdbeben der Stärke sieben Komma vier, und nach Angaben der örtlichen Behörden haben mindestens neunundsechzig Menschen ihr Leben verloren.

Ronahî: In der Region Risaralda starben vierzig Menschen, im Valle del Cauca siebenundzwanzig und in der Stadt Manizales zwei; viele Gebäude wurden zerstört und einige Bewohner unter den Trümmern eingeschlossen.

Kamîran: Diese Zahl kann noch steigen, da die Rettungsarbeiten andauern.

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