
Donnerstag, 20. August
Heute auf der Tagesordnung: Minenexplosion, Angriffe Irans und neues türkisches Gesetz
Minenexplosion bei Til Temir
Ronahî: Im Dorf Til Hemam westlich von Til Temir explodierte eine Mine, als fünf Kinder bei den Schafen waren.
Ronahî: Die Kinder Ibrahim Ebducasim, sieben Jahre alt, und Muhened Xelef Ilêwî, zwölf Jahre alt, wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Xabur in Til Temir gebracht und erhielten dort eine Notoperation.
Kamîran: Diese Explosion zeigt, dass Minen in der Region nach wie vor eine große Gefahr darstellen.
Angriffe Irans auf Südkurdistan
Ronahî: Der Nationalkongress Kurdistans hat in einer Erklärung die Drohnenangriffe der Islamischen Republik Iran auf das Gebiet der Region Kurdistan scharf verurteilt.
Ronahî: Der KNK erklärte, diese Angriffe seien eine Verletzung der Souveränität und der verfassungsmäßigen Ordnung der Region und daher inakzeptabel.
Kamîran: Damit ist die Region erneut zum Schauplatz staatlicher Konflikte geworden.
Neues türkisches Gesetz zur nationalen Einheit
Ronahî: Das Gesetz mit dem Namen „Stärkung der nationalen Einheit und gesellschaftlichen Integration“ besteht aus elf Artikeln und wurde mit der großen Mehrheit von vierhundertsiebenundsechzig Stimmen angenommen.
Ronahî: Das Gesetz wurde nach der Unterschrift des Präsidenten in der Nacht zum Montag um Mitternacht im Amtsblatt der Türkei veröffentlicht.
Kamîran: Jetzt stellt sich die Frage, wie dieses Gesetz umgesetzt werden soll.
Israel erklärt, sechs Hamas-Kommandeure getötet zu haben
Ronahî: Die israelische Armee gab bekannt, dass gestern im Viertel Shati im Norden des Gazastreifens der Einheitskommandeur und drei Kommandeure der Elitemilizen des Hamas-Bataillons von Beit Lahiya ins Visier genommen worden seien.
Ronahî: Ihre Namen wurden als Mohammed Fethi Husen Nasir, Mohammed Elatar, Samid Semir Herb Ebu Cebel und Mohammed Hamdi Ahmed Misri genannt.
Kamîran: Diese Erklärung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kämpfe im Gazastreifen andauern.
In Syrien haben zweitausendvierhundertzweiundvierzig Menschen durch Minen ihr Leben verloren oder wurden verletzt
Ronahî: Die Organisation HALO Trust berichtete, dass seit dem Sturz des Baath-Regimes am achten Dezember zweitausendvierundzwanzig bis August zweitausendsechsundzwanzig in Syrien nahezu zweitausendvierhundertzweiundvierzig Menschen durch Minenexplosionen und Kriegsüberreste getötet oder verletzt wurden.
Kamîran: Diese Zahl zeigt, dass die Gefahr durch Minen in Syrien nach wie vor ernst ist.